FAQ

Kleinreparaturen/kleine Instandhaltungen – wer übernimmt Kosten und Auftrag?

In der Regel ist im Mietvertrag vereinbart, dass kleine Reparaturen oder Erneuerungen von Wohnungsbestandteilen, die dem direkten und häufigen Zugriff des Mieters ausgesetzt sind, auf Kosten der Mieter auszuführen sind.

Von dieser Regelung können Reparaturen an Installationsgegenständen für Wasser, Elektrizität und Gas – insbesondere Schalter, Steckdosen, Wasserhähne, Mischbatterien, Brauseköpfe und Ventile betroffen sein. Weiter fallen darunter Reparaturen an Fensterriegeln, Türgriffen, WC Sitzen, Schlösser und Schlüssel.

Die Verpflichtung des Mieters ist im Regelfall je Reparatur auf 77 € begrenzt. Der Jahreshöchstbetrag beträgt 6 Prozent der Jahresnettomiete (ohne Betriebskosten).

Sollten Sie einen solchen Schaden in Ihrer Wohnung haben, dann können Sie diesen selbst durch einen Fachmann reparieren lassen. Gern beauftragen unsere Mitarbeiter für Sie die Reparatur und berechnen den Aufwand gesondert an Sie weiter.

Kündigung

Der Zeitpunkt des Vertragsendes richtet sich nach den gesetzlichen bzw. vereinbarten Kündigungsfristen.

Die gesetzliche Kündigungsfrist für Mieter ist im § 573c BGB geregelt, diese beträgt drei Monate.Die Kündigung ist spätestens am 3. Werktag eines Kalendermonates zum Ablauf des übernächsten Monates zulässig. Die Kündigung muss spätestens am 3. Werktag schriftlich dem Vermieter/Verwalter zugegangen sein.

In einigen Mietverträgen kann vereinbart worden sein, dass beide Mietvertragsparteien für eine bestimmte Zeit auf die Inanspruchnahme ihres Kündigungsrechtes verzichten.

Bei Tod des Mieters beläuft sich die Kündigungsfrist ebenfalls auf drei Monate gemäß § 580 BGB.

Sollten sich Lebensumstände bei Ihnen ändern und Sie deshalb eine neue Wohnung beziehen wollen, dann setzten Sie sich bitte frühzeitig mit Ihrem Betreuer in Verbindung. Wenn wir können und Sie es wünschen, unterstützen wir Sie gern bei der Suche einer neuen Wohnung.

Informationen zu Wohngemeinschaften

Zweckgemeinschaft mehrerer Personen, die gemeinsam in einer Wohnung leben. Bezüglich der Miete, der Nebenkosten und eventuell weiterer Ansprüche haften alle als Gesamtschuldner, d.h. jeder muss notfalls für den gesamten Betrag der Forderung geradestehen. Der Vermieter kann sich aussuchen, an wem er sich außergerichtlich oder gerichtlich wendet. Die Bewohner haben untereinander Ausgleichsansprüche.

Bei Auszug einzelner Mieter ist eine Neuvermietung an ein anderes Mitglied gestattet. Die Zustimmung des Vermieters ist erforderlich (Änderungsvertrag). Schon aus den beschriebenen Haftungsgründen sollte ein ausscheidendes Mitglied der Wohngemeinschaft frühzeitig mit dem Vermieter Kontakt aufnehmen. Die Wohngemeinschaft einigt sich untereinander bezüglich der Mietforderungen, Betriebkostenabrechnungsergebnissen und der Kautionszahlung.

Tierhaltung

Was ist zu beachten?

Der Mieter darf kleiner Tiere (z.B. Zierfische, Ziervögel) in der Wohnung halten, wenn sich die Anzahl der Tiere in den üblichen Grenzen hält und keine Beeinträchtigung der anderen Mieter und der Wohnung zu erwarten ist.

Jede andere Tierhaltung (z.B. Hund oder Katze) bedarf der vorherigen Zustimmung des Vermieters. Die Zustimmung wird nur für den Einzelfall gewährt und kann widerrufen werden, wenn ein wichtiger Grund vorliegt.

Mit der Abschaffung oder dem Tod des Tieres erlischt die Zustimmung und ist bei Neuanschaffung eines Tieres erneut einzuholen.

Der Mieter haftet für alle Schäden, die durch die Tierhaltung verursacht worden sind. Insofern sollte der Tierhalten sich seiner Haftpflicht bewusst sein und eine ausreichende  Versicherung abschließen.

Gegenseitige Rücksichtnahme und die Einhaltung des Hausfriedens sind uns sehr wichtig.

Hier können Sie uns schnell und unkompliziert erreichen: Kontaktformular